Austausch mit dem SECO zum Ausbau der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung
Seit Längerem gibt es Bestrebungen, die makroökonomischen Statistiken Liechtensteins auszubauen, zuletzt verstärkt durch den IWF-Beitritt. Diese Arbeiten sollen in der KGMS gebündelt werden, welche aus Mitgliedern des Ministeriums für Präsidiales und Finanzen, des Amts für Statistik, der Finanzmarktaufsicht und des Liechtenstein-Instituts besteht. Die KGMS initiiert und koordiniert dabei die IWF-Empfehlungen zum Statistikausbau, welche Lücken betreffen, welche schon seit längerem identifiziert und in der Statistikkommission der Regierung diskutiert wurden. Im Rahmen der Weiterentwicklung der amtlichen makroökonomischen Statistiken Liechtensteins soll vor allem die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung ausgebaut werden und das BIP sowie ausgewählte Komponenten früher und mit höherer Frequenz zur Verfügung gestellt werden. Momentan werden in der KGMS die Machbarkeit und unterschiedliche methodische Zugänge geprüft. In diesem Kontext fand ein eintägiger KGMS-Workshop in Vaduz statt, an dem auch Philipp Wegmüller, stellvertretender Leiter Ressort Konjunktur des schweizerischen Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO), teilnahm. Er präsentierte den Produktionsprozess relevanter VGR-Statistiken im SECO und diskutierte mit den KGMS-Mitgliedern potentielle Ausbaumöglichkeiten der volkswirtschaftlichen Statistik in Liechtenstein aus. Dazu stellte Andreas Brunhart das BIP-Quartalsschätzungsmodell des Liechtenstein-Instituts vor und gab einen Überblick zu den verfügbaren Konjunkturindikatoren in Liechtenstein.
Foto (v.l.n.r.): Lukas Lenz (Amt für Statistik), Martin Gächter (FMA), Sophia Döme (FMA), Simon Gstöhl (Amt für Statistik), Daniela Sele (Ministerium für Präsidiales und Finanzen), Philipp Wegmüller (SECO), Elias Hasler (FMA), Martin Geiger (Liechtenstein-Institut), Andreas Brunhart (Liechtenstein-Institut).







