Liechtenstein-Institut mit starker Forschungsbilanz und neuem Direktor
Wie der Jahresbericht zeigt, konnte das Institut 2025 seine wissenschaftlichen Tätigkeiten weiter vorantreiben und seine Sichtbarkeit sowohl in der Fachwelt als auch in der Öffentlichkeit stärken. Zahlreiche Publikationen, Studien und Veranstaltungen unterstreichen die Rolle des Instituts als zentrale Forschungsstelle mit hoher gesellschaftlicher Relevanz – in und für Liechtenstein.
Besondere Ereignisse
Alle vier Fachbereiche können auf besondere Ereignisse zurückblicken. Im Frühjahr fand in Vaduz eine international besetzte Konferenz zur Zukunft des EWR statt. Im Herbst diskutierten Expertinnen und Experten aus 15 Ländern zu historischer Kleinstaatenforschung. Der Fachbereich Politik hiess im Spätherbst Prof. Friedrich Pukelsheim, Erfinder des gleichnamigen Sitzzuteilungsverfahrens, zu einem Besuch willkommen. Der Fachbereich Volkswirtschaft wirkt seit 2025 in der von Regierung einberufenen Koordinationsgruppe Makroökonomische Statistiken mit und liefert Analysen zu den aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen im Kontext geopolitischer Fragmentierung und erhöhter Unsicherheit.
Wissenstransfer und Netzwerke
Das Liechtenstein-Institut kam seiner Aufgabe des Wissenstransfers in die Öffentlichkeit durch zahlreiche Veranstaltungen, Vorträge, Interviews und Beiträge in den Medien nach. Das Institut ist zudem eng in nationale und internationale Netzwerke eingebunden und ist Teil des Hochschulverbunds Liechtenstein.
Beitrag zu gesellschaftlichem Diskurs
Der Jahresbericht 2025 zeigt, wie das Institut mit wissenschaftlicher Expertise zur fundierten Diskussion zentraler gesellschaftlicher Themen beiträgt und damit eine wichtige Brücke zwischen Forschung, Politik und Öffentlichkeit bildet. «Wir arbeiten und forschen und lehren zu Liechtenstein, um Orientierung zu finden und besser zu verstehen und Erkenntnisgrundlagen zu schaffen», schickt Präsident Guido Meier in seinem Vorwort dem Jahresbericht voraus.
Wechsel im Direktorium
Das Erscheinen des Jahresberichts fällt mit einem Wechsel im Direktorium zusammen. Anfang Jahr haben der Jurist Dr. Georges Baur und der Ökonom Dr. Martin Geiger die Funktion als Co-Direktoren des Liechtenstein-Instituts von Prof. Thomas Meier interimistisch übernommen. Der Vorstand des Instituts bestellte nun am 15. Juni 2026 Georges Baur als neuen Direktor des Instituts. Er wird seine Tätigkeit am 1. Juli 2026 aufnehmen. Wir freuen uns, mit Georges Baur eine erfahrene und in Liechtenstein allseits geschätzte Persönlichkeit an der Spitze unseres Instituts zu wissen.
Der Vorstand dankt Thomas Meier für seinen engagierten Einsatz für das Institut seit 2023 und Martin Geiger für seine loyale und tatkräftige Mitarbeit in der Übergangszeit.
Foto (v.l.n.r.): Die Vorstandsmitglieder Jürg Dinkelmann, Barbara Fuchs, Präsident Guido Meier, Barbara Walch und Hugo Vogt mit dem neu bestellten Direktor Georges Baur.







