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Liechtensteinische Untertanen – ein Widerspruch

15.12.2025 - Gastkommentar
Die Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner werden in ausländischen Medien gerne als fürstliche Untertanen bezeichnet. In einem Gastkommentar in der neuesten Ausgabe der lie:zeit plädiert Fabian Frommelt dafür, diesen Sprachgebrauch zu überdenken.

Der Begriff der Untertänigkeit passe schon lange nicht mehr zum politischen System Liechtensteins, meint Frommelt, und begründet dies mit einem Blick in die Geschichte des Begriffs und dessen Verwendung. Die Bezeichnung als Untertanen sei sachlich unzutreffend und untergrabe das staatsbürgerliche Selbstbewusstsein der liechtensteinischen Bürgerinnen und Bürger sowie deren Sinn für Eigenverantwortung. So sei es an der Zeit, «die Sprache zu überdenken, auch im republikanischen Ausland.»