Keynote speech zur Geschichte der Transitional Justice

07.07.2026 - Mitteilung
Stephan Scheuzger hat in einem internationalen Workshop an der Ludwig-Maximilians-Universität München zur Geschichte der Internationalen Strafgerichtshöfe für das ehemalige Jugoslawien und für Ruanda und des Internationalen Strafgerichtshofes (ICC) den Keynote Speech gehalten.

Organisiert im Rahmen der Kolleg-Forschungsgruppe «Universalismus und Partikularismus in der europäischen Zeitgeschichte» fand vom 2. bis 4. Juli an der Ludwig-Maximilians-Universität München der internationale Workshop «Universalism or Particular Interests? A Historical Reassessment of the Ad Hoc Criminal Tribunals and the International Criminal Court in the 1990s and 2000s» statt. In seinem Keynote Speech «The Universal and the Particular in Dealing with Past Gross Human Rights Violations in the 1990s: An Approach to the Historicization of ‘Transitional Justice’» präsentierte Stephan Scheuzger einen Ansatz zur Historisierung des Reflexions- und Handlungsfelds der Transitional Justice, das seit den 1990er Jahren auch für den justiziellen Umgang mit Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Genozid und Kriegsverbrechen eine massgebliche theoretisch-konzeptionelle Grundlage bildet.

Bildlegende: Der Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag.