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Die 68er-Bewegung in Graubünden – Erinnerungen und Erlebnisse

Vortragsreihe:
1968 und Das Zittern in der Provinz
Zeit:
15. Mai 2018 18:00 - 19:30
Ort:
Liechtenstein-Institut
St. Luziweg 2
Auf dem Kirchhügel
LI - 9487 Bendern


Referent

Werner Caviezel, Dr. iur. mit Anwaltspraxis in Chur, war in den „wilden 1968er-Jahren“ politisch sehr aktiv, vor allem in Graubünden: in der Studentenpolitik, in der ausserparlamentarischen Opposition, aber auch in der Sozialdemokratischen Partei und in der Gewerkschaft, im Mieterverband, in Umweltschutzorganisationen sowie als Parlamentarier und Richter. Er hat die 68er-Bewegung in Graubünden massgeblich geprägt.


Zur Vortragsreihe

Die „Chiffre“ 1968 steht für studentischen Protest, Rufe nach Veränderung, für Demonstrationen, Aufbegehren gegen alte Ordnungen und Strukturen. Was in den Städten aufbrach und zu grossen gesellschaftspolitischen Erschütterungen führte, erreichte die Provinz als abgeschwächtes Zittern, gleichwohl mit nachhaltiger Wirkung. Die Vorträge zu 1968 und den Folgen beleuchten dieses spezifische Spannungsfeld. Wir suchen nach kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Nachwirkungen, nach dem Substrat der Revolution, nach dem, was übrig geblieben ist von den Parolen.

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Forschungsbereiche
» Alltagskultur und Erzählforschung