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Wie sich das Flüchtige verfestigt und das Feste verflüchtigt: Narrative der 1968er

Vortragsreihe:
1968 und Das Zittern in der Provinz
Zeit:
30. Mai 2018 18:00 - 19:30
Ort:
Liechtenstein-Institut
St. Luziweg 2
Auf dem Kirchhügel
LI - 9487 Bendern


Referent

Prof. Dr. Roy Sommer, Professor für Anglistische Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaft an der Bergischen Universität Wuppertal (BUW). Er ist Mitbegründer des Zentrums für Erzählforschung an der BUW und Mitherausgeber der zweisprachigen Open-Access-Zeitschrift «diegesis : Interdisziplinäres E-Journal für Erzählforschung». Zu seinen Forschungsinteressen zählen kulturwissenschaftliche Ansätze der Literatur- und Erzähltheorie, narrative Formen in literarischen und politischen Diskursen der Gegenwart sowie der transdisziplinäre Wissenstransfer. 


 

Zur Vortragsreihe

Die „Chiffre“ 1968 steht für studentischen Protest, Rufe nach Veränderung, für Demonstrationen, Aufbegehren gegen alte Ordnungen und Strukturen. Was in den Städten aufbrach und zu grossen gesellschaftspolitischen Erschütterungen führte, erreichte die Provinz als abgeschwächtes Zittern, gleichwohl mit nachhaltiger Wirkung. Die Vorträge zu 1968 und den Folgen beleuchten dieses spezifische Spannungsfeld. Wir suchen nach kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Nachwirkungen, nach dem Substrat der Revolution, nach dem, was übrig geblieben ist von den Parolen.

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Forschungsbereiche
» Alltagskultur und Erzählforschung